Fellbesatz

Im Winter sind kleine Fellgarnituren an Kragen, Kapuzen, Taschen und Säumen immer wieder beliebt. Eine Alternative zu echtem Fell sind die immer hochwertigeren Imitate.

 

Abb. 1
Fellbesatz mit großen Stichen annähen.

 

Abb. 2
Faden festziehen, so dass sich das Fell um die Kante rollt.

 

Abb. 3
Fertige Tasche mit Fellbesatz.

 

Das Zuschneiden des Felles geschieht mit einem Kürschner- oder Teppichmesser. Dabei ist darauf zu achten, dass nur die Haut bzw. das Gewebe durchgeschnitten wird. So gehen nicht so viele Haar verloren, als wenn das Fell mit einer Schere geschnitten wird.

Für das Überkantenlegen des Felles muss oben ein Einschlag von 2 cm stehen bleiben. 1 cm geht für den Umbruch verloren und der andere verbleibt für das Befestigen an der Tasche.

Zum Annähen des Felles sticht man zunächst von links in die Tasche und dann von rechts in das Fell. Dieser Stich wird in regelmäßigen Abständen wiederholt. Nach einer Strecke von ca. 10 cm wird der Faden angezogen, bis sich das Fell übergerollte hat und gut an der Tasche festliegt. Das Fell muss nach diesem Arbeitsvorgang aussehen, als ob er anstaffiert wäre. Es ist jedoch darauf zu achten, dass das Garn nicht zu stramm angezogen wird.

Um bei einem eventuellen Reißen des Garnes durch das Tragen einem völligen Aufgehen der Naht vorzubeugen, wird jeweils in Zwischenräumen von 10 cm ein Hinterstich angebracht.

Tipp: starkes Garn verwenden.

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